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Programm

MBG-Beteiligung

  • Finanzierungsanlässe: Existenzgründungen, Unternehmensnachfolgen, Tätige Beteiligungen, Investitionen, Betriebserweiterungen, Betriebsmittel, Avalkredite, Leasingfinanzierungen

  • Beteiligungshöchstbetrag: max. 2.500.000 € – befristet bis 31.12.2021 (anschl. max. 1.000.000 €)

  • Verbürgungsgrad durch die Bürgschaftsbank: 80 %

MBG-Beteiligung – Stärkung der Eigenkapitalbasis

MBGBeteiligung.JPG

Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Rheinland-Pfalz mbH (MBG) stellt Unternehmen Beteiligungskapital zur Verfügung, das die vorhandene Eigenkapitalbasis stärkt und damit die Gewährung weiterer Finanzierungsmittel erst ermöglicht.

Förderung

Wer wird gefördert?
Gefördert werden mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit weniger als 500 Beschäftigten und weniger als 50 Mio. € Umsatz (in Ausnahmefällen 75 Mio. € Umsatz) im Durchschnitt der letzten drei Wirtschaftsjahre sowie Existenzgründer.

Was wird gefördert?
Die MBG fördert unter anderem:

  • Neuerrichtungen, Erweiterungen, grundlegende Rationalisierungen oder Umstellungen von Betrieben
  • die Gründung einer ersten selbstständigen Vollexistenz (maximal 250.000 €)
  • in Ausnahmefällen auch die Entwicklung und Einführung neuer Technologien sowie innovativer Produkte und Verfahren bei etablierten Unternehmen (maximal 100.000 €).

Ausgeschlossen sind Beteiligungen, die der Sanierung oder ausschließlich der Konsolidierung eines Unternehmens dienen. Ausnahme ist, wenn eine Beteiligung dazu dient, Unternehmen, die bis zum 31.12.2019 gesund waren und infolge der Corona-Krise vorübergehend in Finanzschwierigkeiten geraten sind, notwendiges wirtschaftliches Eigenkapital (auch zur Finanzierung von Betriebsmitteln) zuzuführen. Voraussetzung ist, dass zum Zeitpunkt der Übernahme der Beteiligung ein tragfähiges Unternehmenskonzept vorliegt sowie eine langfristige positive Fortführungsperspektive besteht, und dass die Gesellschafter und Banken angemessene Beiträge leisten oder seit dem 13.03.2020 bereits geleistet haben (ausgenommen ist die Inanspruchnahme eines KfW-Schnellkredit).

Kapitalbeteiligungen können nur im Hinblick auf solche Vorhaben begründet werden, deren Durchführung zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht abgeschlossen ist.

Die Entscheidung der MBG/Bürgschaftsbank basiert auf einer eigenen betriebswirtschaftlichen Prüfung des Vorhabens sowie auf Stellungnahmen ihrer Gesellschafter, wie Kammern und Wirtschaftsverbänden.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Beteiligung.

Wie wird gefördert?
Die MBG beteiligt sich regelmäßig als typisch stiller Gesellschafter. Das mögliche Beteiligungskapital beträgt maximal 2,5 Mio. € (vorerst befristet bis 31.12.2021). Dabei können im Einzelfall subventionsrechtliche Vorschriften die Höhe der Kapitalbeteiligung beeinflussen.

Konditionen

Laufzeit
Die Laufzeit beträgt maximal 10 Jahre. Am Ende der Laufzeit erfolgt eine Rückzahlung zum Nennwert.

Bearbeitungsgebühr
1,05% des Beteiligungsbetrags

Beteiligungs-/Garantieentgelt
Das jährliche Entgelt für die Kapitalbeteiligung setzt sich aus einer gewinnunabhängigen Festvergütung, einer gewinnabhängigen Vergütung und einem Garantieentgelt zusammen.

Antrag

Die MBG-Beteiligung (automatisch verbunden mit der Garantie der Bürgschaftsbank) wird direkt vom Unternehmen bei der MBG/Bürgschaftsbank beantragt.

Hinweis:
Alle Anträge, Vordrucke & Formulare finden Sie im Bereich Dokumente

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Häufige Fragen zu Bürgschaften

Was ist eine Bürgschaft?

Die Bürgschaft ist ein Vertrag zwischen dem Gläubiger (hier: Kredit gebende Bank oder Sparkasse) und dem Bürgen, wonach dieser für den Schuldner (hier: Kreditnehmer oder Kredit nehmendes Unternehmen) haftet.

Für welche Vorhaben können keine Bürgschaften beantragt werden?

Die Bürgschaftsbank kann keine Bürgschaften für Sanierungen übernehmen sowie für Maßnahmen, die nach den KMU-Kriterien nicht "förderfähig" sind. Ebenso ist die Verbürgung von Umschuldungen bestehender Darlehen und Kredite ausgeschlossen.

Wie oft kann man eine Bürgschaft beantragen?

Unternehmen können beliebig oft Bürgschaften beantragen. Es gilt aber, dass der insgesamt für einen Kreditnehmer übernommene Umfang von Bürgschaften € 2,5 Millionen (ab 01.01.2022 wieder € 1,25 Millionen) nicht überschreiten darf. Für Bürgschaften über € 2,5 Millionen (ab 01.01.2022 wieder € 1,25 Millionen) ist die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz zuständig.

Kann man sich auch direkt an die Bürgschaftsbank wenden?

Eine direkte Antragstellung ohne Hausbank ist nur über das Programm Bürgschaft Direkt möglich.

Bürgschaftsanfragen können auch direkt online über unser Finanzierungsportal gestellt werden. Auf der Portallösung können Interessenten ihre Vorhaben Schritt für Schritt darlegen. Wir können anschließend eine Rückmeldung über eine generelle Fördermöglichkeit geben.

Wie wird die Bürgschaft beantragt?

Die Bürgschaft wird immer über ein Kreditinstitut beantragt. In den entsprechenden Fällen auch über eine Leasinggesellschaft. Sie alle arbeiten mit der Bürgschaftsbank zusammen und haben unsere Konditionen, Prospekte, Bestimmungen und Antragsvordrucke vorrätig. Alle wichtigen Dokumente sind zudem unter Dokumente abrufbar.